Grußworte

  Foto von Professor Dr. Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Urheberrecht: © Martin Braun

Vor 20 Jahren war die RWTH Aachen University eine der ersten Hochschulen bundesweit, die ein strukturiertes Mentoring-Programm für weibliche Studierende und Doktorandinnen angeboten hat. Schon damals wurde erkannt, was Mentoring im Hinblick auf eine chancengerechte Personalentwicklung leisten kann.

Als exzellente Hochschule hat die RWTH neben dem Anspruch einer herausragenden fachlichen Ausbildung der künftigen Generationen von Wissenschaftler*innen auch ein chancengerechtes, diversitätsbewusstes Studien- und Arbeitsumfeld im Fokus.

Heute sind die TANDEM Mentoring-Programme für Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen fester Bestandteil des RWTH-Profils. Unsere Hochschule setzt damit ein wichtiges Signal für die Verpflichtung zur Chancengerechtigkeit. Der Erfolg der Programme zeigt sich nicht nur an der stetig steigenden Nachfrage: Viele ehemalige Teilnehmerinnen sind heute in leitenden Positionen an Universitäten, Forschungseinrichtungen und in der Industrie tätig.

Ich freue mich sehr, dass das IGaD dieses beeindruckende Jubiläum in diesem Jahr feiert und wünsche weiterhin viele Erfolge!

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. mult. Ulrich Rüdiger
Rektor

  Foto von Prorektorin Prof. Sabine Brück-Dürkop Urheberrecht: © Martin Braun

20 Jahre TANDEM Mentoring-Programme an der RWTH – das ist ein Grund zum Feiern.
Ich gratuliere dem IGaD-Team herzlich zu dieser besonderen Erfolgsgeschichte!

Dieser Erfolg lässt sich mit der Wirkung von strukturierten Mentoring-Programmen, wie sie durch TANDEM an der RWTH etabliert sind, sowohl auf individueller als auch auf Organisationsebene erklären. Die Mentees bekommen auf sie zugeschnittene Unterstützung beim Aufbau ihrer individuellen Karrierestrategien. Während des Mentoring-Jahres entwickeln sie ihre Beratungs-, Führungs- und Vernetzungskompetenzen weiter, geschlechtsspezifischen Herausforderungen können sie strategisch begegnen. Ehemalige Teilnehmerinnen nennen oft größeren Mut und Empowerment als persönlichen Erfolg des durchlaufenden Programms.

Ein Ziel der Programme ist die Erhöhung des Frauenanteils auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen, Karrierewegsentscheidungen von TANDEM Alumnae laufen überdurchschnittlich oft in die Entscheidung für eine wissenschaftliche Karriere hinaus. Hochschulstrukturen ändern sich langsam aber stetig dadurch, dass zum Beispiel hochschulinterne Mentor*innen sensibilisiert werden und damit Verhaltensänderungen auf Führungsebene einhergehen. Ebenso werden die Mitglieder der Auswahlgremien sensibilisiert und können als Multiplikator*innen in die Hochschule hineinwirken.

Ich freue mich auf das Jubiläumsjahr, feiern Sie mit uns!

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Sabine Brück-Dürkop
Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs